Beuerbach liegt am nördlichsten von Hünstetten. Es liegt an der Kreisgrenze zum Landkreis Limburg-Weilburg. Die Landstraße durch Beuerbach ist ein Autobahnzubringer und hat dadurch ein hohes Verkehrsaufkommmen. Beuerbach liegt an der Kirche 233 m über dem Meeresspiegel. Es ist von Feldern umringt.
Urkundliche Erwähnung findet Beuerbach erstmals 1255, um danach eine wahre Namens-Odyssee zu erleben. Immer geht es um das heutige Beuerbach, wenn es ab Mitte des 14. Jahrhunderts wahlweise als Furbach, Bewersbach, Buirsbach, Furenbach, Fuirbach, Purbach, Vuerbach, Burpach, Bürgbach oder Buerbach bezeichnet wird. Ab 1634 ist Beuerbach endgültig Beuerbach.
Der Name Beuerbach ist auf den letzten Seiten, die sich intensiv mit dem Nachbarort Bechtheim beschäftigt haben, schon häufig gefallen. Dies war die Folge der politischen und kirchlichen Verflechtung der beiden Dörfer im Laufe ihrer Entwicklung. Sollte man daraus aber schließen, daß dadurch eine enge Verbundenheit zwischen den Dörfern entstanden ist, so beweist die Geschichte das Gegenteil. Obgleich im Mittelalter noch nicht einmal eine formale Teilung der landwirtschaftlichen Flächen vollzogen war, über Jahrhunderte nur ein Schultheiß und nur ein Pfarrer amtierte, die Beuerbacher Kinder über Jahrzehnte in Bechtheim zur Schule gingen, so konnten sich die Beuerbacher doch niemals damit abfinden, nur als eine Art Vorort von Bechtheim behandelt zu werden. Dies erschien ihnen wohl besonders ungerecht in den Zeiträumen, in denen die Zahl der Einwohner ihres Ortes die größere war. Nachbarschaft, fließende Grenzen und eine gemeinsame Geschichte sind also keine Garantie für Einvernehmen. Gerade die Verteilung der Ackerflächen in der Gesamt-fläche führte zu Streitigkeiten, die immer wieder auch aktenkundig wurden.