Heute hat Strinz-Trinitatis 906 Einwohner, bei einer Fläche von 7,1 km². Man kann den Ortsteil über eine Abzweigung der B417 erreichen. Es liegt in einem kleinem Tal Namens Steinritz, umgeben von Ackerflächen. Am Pfarramt beträgt die Höhe über NN 300,91 m.
Wahrscheinlich bestand Strinz-Trinitatis als Ansiedlung schon Anfang des 9. Jahrhunderts. Urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil erstmals 1184.
Der Name „Strinz“ dürfte sich aus dem Keltischen ableiten, wo es „Ödland“ bedeutet. Tatsächlich ist der Ackerboden wenig ertragreich.
Und zu „Trinitatis“: die sehenswerte Kirche ist der „Heiligen Dreifaltigkeit“ gewidmet.
Wohl kaum ein anderer Ortsnamen löst soviel Neugier und geschichtliches Interesse aus, wie die Bezeichnung "Strinz". Dem Laien erschließt sich dieses Wort keinesfalls, denn es gibt keinen vergleichbaren Begriff in unserer Sprache, der eine Ableitung ermöglicht. Denkbar wäre "strunzen" im Sinne von Angeben, was wohl vom Althochdeutschen "stranzen, strenzen, strinzen, Großtun, auch unruhig herumlaufen", abzuleiten ist. Sinnvoll ist aber eine solche Deutung nicht. Deshalb ging man schon Ende des 19. Jahrhunderts davon aus, daß es sich hier um eine Ableitung aus dem keltischen Wort "Stryntz" handelt, was damals soviel wie Ödland bedeutete. Da die geringe Fruchtbarkeit des Ackerbodens bekannt ist, macht diese Definition einen Sinn. Die erste urkundliche Erwähnung 1184 spricht denn auch von "Strentzge maiorem"
Später heißt es dann "Strinziche, Grozen Strinzge, Obirn Strintzige, Hinder strenze, Groszen-Strynzen, Hinderstrintze" bis schließlich 1446 "Strintzige in Heiligen Dreyfaltig-keit".