Wörsdorf unmittelbar nördlich von Idstein; 790 erstmals erwähnt; größter Stadtteil.
Evangelische Lukas-Kirche von 1736/1737 mit Wandmalereien.
Vorgeschichte:
Erst in den letzten Jahren wurde es durch archäologische Feldarbeit möglich, im Raum Idstein (Walsdorf, Wörsdorf, Heftrich) Spuren vorgeschichtlicher Kulturen nachzuweisen.
Limes
Der römische Grenzwall (begonnen 86 n.Chr.) gegen die Germanen durchzieht die Gemarkung von Idstein zwischen Eschenhahn und Kröftel auf einer Länge von ungefähr 18 Kilometern; bei Kröftel bildet er die Stadtgrenze. Wall und Graben sind an einigen Stellen noch gut nachvollziehbar, die Fundamente von Wachtürmen teilweise in der Landschaft ablesbar. Auf der Hochfläche südlich von Heftrich lag das Kastell "Alteburg". Die Dasbacher Kirche ist auf den Fundamenten eines Römerturms errichet. Ungefähr 2 Kilometer südlich der Kernstadt im "Gerloh" sind Fundamente des Wachturms Nr. 25 erhalten. Unweit von Eschenhahn, aber nicht mehr auf Idsteiner Gebiet, lag das Kastell Zugmantel. An der B 417 (kurz vor der Abzweigung nach Ehrenbach) ein rekonstruierter Römerturm.